Patchwork – Frauen gegen Gewalt an Frauen

Wegweiser aus der Gewaltspirale

Parteilich, anonym und kostenfrei, so leisten die Beraterinnen von Patchwork ihre Arbeit. Sie unterstützen seit 1997 Frauen, die häuslicher Gewalt oder Stalking ausgesetzt sind. Unterstützung suchende Frauen erleben bei Patchwork eine vertrauliche, respektvolle und stärkende Beratung. Patchwork ist vernetzt mit unterschiedlichen Fachkräften, Einrichtungen und Institutionen im Hilfesystem Hamburg.

Der Träger ist das Diakonische Werk Hamburg-West/Südholstein.

Jetzt noch besser erreichbar

Für betroffene Frauen kann es hilfreich sein, mit einer Außenstehenden zu reden. Eine Gesprächspartnerin zu haben, die aus anderer Perspektive auf ihre Situation schaut. Die Beraterinnen unterstützen sie bei der Entwicklung möglicher Lösungswege. Wir nehmen uns die Zeit, Ideen und Möglichkeiten gemeinsam mit den Frauen zu entwickeln und passende Wege zu finden.

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Neues Projekt: Frauen_Wohnen in Elmshorn

Wohnungen für Schutz suchende Frauen

Von links: Tatjana Basedow, Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung, Kiel, Martina Lischack, Diakonie Rantzau-Münsterdorf, Propst Dr. Thomas Bergemann, Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf, Christine Angele, Leiterin der Regionalen Servicestelle Elmshorn, Andrea Makies, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Hamburg-West/Südholstein, Ursel Hoppe, Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung, Kiel, Anja Valentin, Soziale Wohnraumhilfe Pinneberg, Propst Frie Bräsen, Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein. – Foto: Cornelia Strauß

„Wenn wir viele Wohnungen finden, in denen Frauen, die Schutz suchen, mit ihren Kindern gut untergebracht sind und ein Heimatgefühl entwickeln können, haben wir unser Ziel erreicht.“ So Ursel Hoppe vom Kieler Landesministerium für Gleichstellung zur Eröffnung der dritten regionalen Servicestelle des neuen Projektes „Frauen_Wohnen“ des Landes Schleswig-Holstein.

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Obdachlosentagesstätte MAhL ZEIT: Gefeierte Mitarbeiter

Ehrungen für Engagement und Treue

FOTO: C. Strauß

Obdachlose als Menschen mit Potential zu würdigen: Dieses Konzept  funktioniert in der Obdachlosentagesstätte MAhL ZEIT in Hamburg Altona. Hier arbeiten die Gäste mit. So werden aus Bittstellern Verantwortungsträger. Dieses Konzept hat Marion Sachs entwickelt. Seit 22 Jahren gestaltet die gelernte Einzelhandelskauffrau mit Ehrenamtlichen und Gästen das wohnliche Tageszuhause für bis zu 200 Menschen pro Tag – mit Frühstück, Mittagessen, Postadressen, Duschen, Kleiderkammer. Als Dank für ihre Verdienste am Nächsten übereichte Propst Frie Bräsen am 20. April in der Leitungskonferenz des Diakonischen Werkes Hamburg-West/Südholstein der Leiterin von MAhL ZEIT das Goldene Kronenkreuz der Diakonie. Zur Würde der Menschen gehöre auch, einen Ort zu wissen, wo sie hingehören, sagte Propst Bräsen. Marion Sachs setze dies in bewundernswerter Weise um.

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