Schuldnerberatung Norderstedt: 30 Jahre Lebenshilfe

Oft die letzte Rettung
Insolvenz- und Schuldnerberatung in Norderstedt

Maria Bergs, Leiterin. Foto: M. Kaiser

„Überschuldung macht Menschen fertig, materiell und psychisch“, sagt Maria Bergs. Die Leiterin der Insolvenz- und Schuldnerberatung der Diakonie in Norderstedt sieht mit Sorge, dass die Zahl der Menschen, die an Schulden scheitern, wächst.

Die Diplom-Sozialpädagogin und gelernte Kauffrau leitet die Beratungsstelle seit 29 Jahren: „Wir begreifen uns als gesellschaftliche Vermittler und sozialpolitische Interessenvertreter, die soziale Missstände erkennen, aufzeigen und sich für deren Abhilfe einsetzen. Wir halten an der Verheißung von Frieden, Gerechtigkeit und gleichberechtigter Teilhabe für alle Menschen hier und weltweit fest.“

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Pinneberger Wohnungslose besuchen Bundestag

Dem Wahlrecht auf der Spur

Wohnungslose aus dem Kreis Pinneberg wollten es wissen: Dürfen sie am 24. September ihre Stimme bei der Bundestagswahl abgeben? Sie machten sich auf den Weg nach Berlin, um sich im Parlament zu informieren.

Pinneberg/Berlin. Eine Führung durch den Plenarsaal, einen Vortrag über die Arbeit des Parlaments und ein Informationsgespräch mit der schleswig-holsteinischen Landesvertretung: das war das Programn der fünf Wohnungslosen. Peter Diekmann und Karen Schueler-Albrecht von der Sozialen Wohnraumhilfe Pinneberg hatten zu der Reise im Wahljahr 2017 eingeladen, einem Projekt der politischen Bildung: „Wir ermuntern Menschen in einer schwierigen Lebenssituation mitzuerleben, wie demokratische Strukturen in der Gesellschaft funktionieren“, sagt Diplom-Sozialpädagoge Diekmann. Die Teilnehmer aus Uetersen, Schenefeld, Pinneberg und Elmshorn sind Klienten der Beratungsstelle für Wohnungslosenhilfe. Sie stehen vor einer Räumungsklage oder leben im Obdach oder haben gerade eine neue Wohnung bezogen.

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Lukas Suchthilfezentrum Hamburg-West bietet Hilfe für Suchtkranke

Prävention erfolgreich: Weniger Komasaufen

Trinken bis der Arzt kommt: Ein lebensgefährlicher „Sport“ von Jugendlichen vorzugsweise an Wochenenden. Dieses als „Komasaufen“ bekannte Verhalten sehen die Fachleute im Lukas-Suchthilfezentrum Hamburg-West seit Jahren mit Besorgnis. Nun registrieren sie eine Trendwende. Unter Jugendlichen sei der Alkoholkonsum zurückgegangen. Für Lukas-Leiter Frank Craemer ein Beweis für die Wirkung der bundesweiten präventiven Maßnahmen. „Die Gesellschaft darf Alkoholkonsum nicht länger verharmlosen. Vor allem Jugendliche müssen gut aufgeklärt werden.“

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