Vortrag: Diakonie und Demokratie

Unsere Gesellschaft braucht Treu und Glauben

Diakoniepastorin über die Aufgaben der Diakonie

Maren von der Heyde

Wie stellt sich die Diakonie zu der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Deutschland? Maren von der Heyde, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein, betont, die Diakonie sei nicht einfach ein soziales Dienstleistungsunternehmen. Sie trage vielmehr eine besondere Verantwortung: „Kirche und Diakonie stärken die Demokratie durch ihre Arbeit mitten in der Gesellschaft. Sie fördern das Vertrauen, dass Menschen in der Lage sind, jeweils das Ganze und ihr Anliegen im Blick zu behalten.“

 

Das deutsche Sozialstaatsmodell sei auch deshalb erfolgreich, weil es nach dem Prinzip der Subsidiarität Verantwortung an die Basis delegiere: „Was lokal von Bedeutung ist, muss lokal entschieden werden. Der Staat darf nicht alles zentral vorschreiben“, erklärt die Pastorin. In ihrem Vortrag lotet sie anhand konkreter Beispiele den Gestaltungsraum aus, den die Diakonie nutzen müsse, zur Not auch im selbstbewussten Streiten mit staatlichen Stellen.

Freitag, 16. Februar 2018, 9:30 Uhr, Diakonie und Demokratie, Pastorin Maren von der Heyde, Vortrag mit Diskussion, Katharina-von-Bora-Haus in Pinneberg, Bahnhofstraße 20. Eintritt 4 Euro

 

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