Bürgerhaus Bornheide wird Klimaoase
Von links: Sebastian Kloth, Bezirksamtsleiter Altona; Markus Schneider, Leitung des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein; Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen der Stadt Hamburg; Jan Zunke, Geschäftsführung der Sprinkenhof GmbH
Startschuss für eine nachhaltige Zukunft: Unser Bürgerhaus Bornheide – auch bekannt als „Wohnzimmer des Osdorfer Borns“ – feiert den Auftakt zu umfassenden Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen, die den Standort zu einer Klimaoase für das Quartier machen sollen.
Statt eines offiziellen Spatenstichs wurde symbolisch die erste Fassadenpflanze am Bürgerhaus gegossen. Mit dabei waren Altonas Bezirksamtsleiter Sebastian Kloth und Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein.
„Das Bürgerhaus Bornheide ist seit 2013 ein beliebter Treffpunkt, der den Menschen im Quartier Gemeinschaft und Unterstützung bietet“, sagte Karen Pein bei der Veranstaltung. „Es sind Orte wie dieser, die wesentlich zu einer lebendigen Nachbarschaft beitragen und die es nicht nur zu erhalten, sondern auch zu stärken gilt. Mit der geplanten Sanierung, der Klimafassade und der Klimaoase machen wir das Bürgerhaus zukunftssicher und klimafreundlich.“
„Der Klimawandel stellt unsere Stadt vor große Herausforderungen – und wir behalten diese konsequent im Blick“, sagt Sebastian Kloth. „Mit dem Auftakt der Sanierungsarbeiten am Bürgerhaus Bornheide setzen wir ein starkes Zeichen für vorausschauende und nachhaltige Stadtentwicklung. (…) Nur gemeinsam können wir Hamburg resilient und lebenswert für alle Generationen gestalten – und das Bürgerhaus Bornheide wird dabei zum Vorbild für eine klimaangepasste Nachbarschaft.“
Im ersten Bauabschnitt werden die Fassaden der insgesamt sechs Gebäude saniert. Sie erhalten jeweils eine zweite Fassadenebene, die „Klimafassade“, und werden begrünt. Im zweiten Bauabschnitt wird das Außengelände klimafreundlich umgestaltet – unter anderem mit nachhaltiger Regenwasserbewirtschaftung, mehr Grün und bedarfsgerechter Ausstattung.
„Als Träger des Bürgerhauses Bornheide freuen wir uns sehr, dass unsere Einrichtung mit dem Start der Fassadenbegrünung einen wichtigen Schritt hin zur künftigen Klimaoase geht“, sagt Markus Schneider, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein. „Mit der klimagerechten Weiterentwicklung schaffen wir nicht nur ein attraktiveres Umfeld für unsere Besucher*innen, sondern übernehmen auch Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft im Stadtteil.“
Die Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen kosten insgesamt über 7 Millionen Euro. Davon trägt die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen rund 3 Millionen Euro aus dem Stadtentwicklungsfonds Lebendige Quartiere und rund 2 Millionen Euro aus RISE-Mitteln (Rahmenprogramm Integrierte Stadtentwicklung).
Außerdem stellt die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft rund 900.000 Euro aus Klimaanpassungsmitteln zur Verfügung. Weitere Finanzierungsbeiträge kommen von der Finanzbehörde, vom Sanierungsfonds der Bürgerschaft und aus dem investiven Quartiersfonds.
