Unser Auftrag

Unser Auftrag 2017

 

Mit Luther ökumenisch handeln

Freiheit entwickelt sich in der Beziehung des Menschen zu Gott. Bis heute ist Martin Luthers Verständnis von der Freiheit eines Christenmenschen eine Herausforderung. Als 2007 die Dekade der Vorbereitung auf die 500-Jahr-Feier der Reformation ausgerufen wurde, fürchteten viele Christinnen, das Jubiläum könne die mühsam gebauten Brücken der Ökumene wieder brüchig werden lassen. Es ist anders geworden. Beide Konfessionen haben weiter intensiv miteinander gerungen und geredet. Sie beteten gemeinsam. Papst Franziskus macht die Gemeinschaft der Christen zu seiner Sache.

Zuflucht gewähren, Notleidenden beistehen

Luther gab jedem Menschen die Verantwortung zu fragen: Kann ich davon Rechenschaft geben, wie mein Leben vor Gott und der Welt aussieht, wie ich mich fühle, wer ich bin?

Wir müssen befürchten, dass auch 2017 Kriege und Krisen Menschen entwurzeln werden. Deutschland wird ein Zufluchtsort bleiben. Zugleich wächst hierzulande der Abstand zwischen Armen und Reichen. Wir stehen weiterhin vor der Frage, wie wir Menschen integrieren: die Bedürftigen, die kommen und die einheimischen Ausgegliederten.

Frei für Verantwortung

Der Hass wächst. Es ist der Hass der derjenigen, die sich – zu Recht oder zu Unrecht – benachteiligt fühlen. Es ist der Hass derjenigen, die Menschenrechte und Demokratie verachten.

Gegen den Hass brauchen wir Zivilcourage. Wir brauchen ökumenischen Geist: Menschen, die so frei sind, sich einzumischen. Menschen, die Verantwortung übernehmen und für andere einstehen – weil sie das Gemeinsame begreifen.

Der Reformator hat gerade in dem Raum, der sich ihm im Glauben, in der Beziehung zwischen Gott und den Menschen neu eröffnete,  Freiheit gefunden. Es lohnt sich, dem gerade auch 2017 nachzugehen.

 

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