Unser Auftrag

Unser Auftrag 2018

 

Vom Vermögen der Freiheit

Geld regiert die Welt, mehr noch: längst ist Geld der alleinige Wertmaßstab. Noch sind es wenige Visionäre, die im Kleinen anfangen, Vermögen neu zu definieren. Diese Menschen betreiben Umsonst-Läden und versuchen von dem zu leben, was die Geldgesellschaft wegwirft, weil es unverkäuflich ist, also wertlos erscheint. Manche hoffen, ein bedingungsloses Grundeinkommen werde die Menschen frei machen für ihr Vermögen, etwas Sinnvolles zu tun. Solche Initiativen lassen sich politisch kontrovers diskutieren. Aber ihre Motive finden sich im Zentrum des christlichen Glaubens.

Biblische Vision

„Ich werde den Dürstenden aus der Quelle des Lebenswassers umsonst geben“, verspricht die Jahreslosung 2018. Diese bald zweitausend Jahre alte Botschaft aus der Offenbarung formuliert einen kostbaren Gedanken. Etwas umsonst zu tun und etwas umsonst zu erhalten stellt die geltende Ordnung auf den Kopf. Es macht frei. Daran erinnerten im vergangenen Jahr die Feiern zum 500. Jahrestag der Reformation: Wir können die Liebe Gottes nicht erwerben. Sie ist ein Geschenk. Wir haben die Freiheit, es anzunehmen.

Diakonische Freiheit

Das Diakonische Werk muss sich in der gegenwärtigen Gesellschaft behaupten. Es wäre weltfremd, sich nicht für eine angemessene Vergütung einzusetzen. Unsere Arbeit ist Geld wert, sogar mehr als wir dafür bekommen. Aber Geld ist nicht alles. Der eigentliche Wert unserer Arbeit mit Menschen lässt sich nicht beziffern. Er besteht in der Freiheit, sich von Gott beschenken zu lassen und das, was wir bekommen, als menschliche Zuwendung weiter zu geben. Das ist die Freiheit diakonischen Handelns.

 

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Wir freuen uns über ehrenamtliches Engagement und über Spenden.

Unsere Kampagne „Diakonie. Gut beraten“.