Unser Auftrag

Unser Auftrag 2019

 

Engagiert, statt nur besorgt

Wir haben Grund zur Sorge. Angesichts der Menschheitsprobleme Klimawandel und Armut suchen die Politiker anscheinend keine gemeinsamen Antworten mehr. Nur in einem sind sich die Mächtigen weltweit einig: sie rüsten auf.

„Die Regierungen schreiben Nichtangriffspakte, kleiner Mann mache dein Testament“, fasste vor dem Zweiten Weltkrieg Bertolt Brecht die damaligen Kriegsvorbereitungen zusammen. Jetzt kündigt US-Präsident Trump Verträge auf. Und Russlands Präsident Putin droht mit Rache. Sie tun nicht mal mehr so, als wollten sie Frieden.

Suche den Frieden und gehe ihm nach

Wir sorgen uns. Der hasserfüllte Ton, den Populisten weltweit anschlagen, findet sein Echo in unserer Nachbarschaft. Mancherorts grenzen „besorgte Bürger“ die aus, die von woanders herkommen: Das „eigene Volk“ wird zur Bezugsgröße.

„Unerträglich“ sei unsere Sorge um Asylsuchende, kommentierte eine Frau unseren Spendenaufruf für fluchtpunkt im Internet. „Macht doch mal das Geld für arme Menschen in Hamburg locker.“ „Helft doch mal den deutschen Obdachlosen“, forderten andere.

Das tun wir. Wir engagieren uns für Menschen in Not. Ohne Ansehen von Herkunft, Weltanschauung und Geschlecht. Weil wir glauben, dass der Weltfrieden im Kleinen entsteht. Weil wir über Grenzen hinweg denken und Menschlichkeit unteilbar finden, so wie Menschenrechte. Darin sehen wir auch 2019 unsere Aufgabe. Mehr denn je und ganz im Sinn der Jahreslosung: Suche Frieden und gehe ihm nach.

 

Engagieren Sie sich. Wir freuen uns über ehrenamtliches Engagement und über Spenden.

Unsere Kampagne „Diakonie. Gut beraten“.