Frühförderung: 35 Jahre in Norderstedt

Frühförderung Norderstedt

Das Team, Foto: C. Strauß

Märchenhaftes Jubiläum

Mit Musik und Seifenblasen, tänzerisch in märchenhaften Kostümen präsentierten im Zentrum des Jubiläumsgottesdienstes die Mitarbeiterinnen der Frühförderung Norderstedt ihre Arbeit. Kleine und große Gäste lernten „wie im Spiel“ die phantasiereiche Pädagogik von Frühförderinnen in einer schwierigen Arbeit: der Förderung von Kleinkindern mit Beeinträchtigungen. Anlass für den Festgottesdienst am 21. September in der Christuskirche Garstedt war das 35jährige Jubiläum der Frühförderung Norderstedt. „Die engagierte Arbeit der Frühförderinnen mit den Kleinsten unter uns gehört zu den wichtigsten Tätigkeiten in dieser Gesellschaft“, sagte Diakoniepastorin Maren von der Heyde in ihrer Predigt.

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Schuldnerberatung Norderstedt: 30 Jahre Lebenshilfe

Oft die letzte Rettung
Insolvenz- und Schuldnerberatung in Norderstedt

Maria Bergs, Leiterin. Foto: M. Kaiser

„Überschuldung macht Menschen fertig, materiell und psychisch“, sagt Maria Bergs. Die Leiterin der Insolvenz- und Schuldnerberatung der Diakonie in Norderstedt sieht mit Sorge, dass die Zahl der Menschen, die an Schulden scheitern, wächst.

Die Diplom-Sozialpädagogin und gelernte Kauffrau leitet die Beratungsstelle seit 29 Jahren: „Wir begreifen uns als gesellschaftliche Vermittler und sozialpolitische Interessenvertreter, die soziale Missstände erkennen, aufzeigen und sich für deren Abhilfe einsetzen. Wir halten an der Verheißung von Frieden, Gerechtigkeit und gleichberechtigter Teilhabe für alle Menschen hier und weltweit fest.“

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Pinneberger Wohnungslose besuchen Bundestag

Dem Wahlrecht auf der Spur

Wohnungslose aus dem Kreis Pinneberg wollten es wissen: Dürfen sie am 24. September ihre Stimme bei der Bundestagswahl abgeben? Sie machten sich auf den Weg nach Berlin, um sich im Parlament zu informieren.

Pinneberg/Berlin. Eine Führung durch den Plenarsaal, einen Vortrag über die Arbeit des Parlaments und ein Informationsgespräch mit der schleswig-holsteinischen Landesvertretung: das war das Programn der fünf Wohnungslosen. Peter Diekmann und Karen Schueler-Albrecht von der Sozialen Wohnraumhilfe Pinneberg hatten zu der Reise im Wahljahr 2017 eingeladen, einem Projekt der politischen Bildung: „Wir ermuntern Menschen in einer schwierigen Lebenssituation mitzuerleben, wie demokratische Strukturen in der Gesellschaft funktionieren“, sagt Diplom-Sozialpädagoge Diekmann. Die Teilnehmer aus Uetersen, Schenefeld, Pinneberg und Elmshorn sind Klienten der Beratungsstelle für Wohnungslosenhilfe. Sie stehen vor einer Räumungsklage oder leben im Obdach oder haben gerade eine neue Wohnung bezogen.

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