„Frauen_Wohnen“ zieht Bilanz

Gesucht: bezahlbare Wohnungen für Frauen

Das Frauenhaus Norderstedt soll Frauen und ihren Kindern, die unter häuslicher Gewalt leiden, kurzfristig Zuflucht gewähren. Das werde immer schwerer, sagt Anita Brüning, die Leiterin. „Wir finden kaum Wohnraum für Frauen und ihre Kinder, sie wohnen deshalb viel länger im Frauenhaus als erforderlich.“

Seit einem Jahr schafft das Projekt „Frauen_Wohnen des Landesministeriums für Gleichstellung Abhilfe. Das Diakonische Werk Hamburg-West/Südholstein und das Diakonische Werk Rantzau-Münsterdorf haben die Trägerschaft für die „Regionale Servicestelle“ in Pinneberg und Elmshorn übernommen. Zwischen April 2018 und März 2019 konnten 14 Wohnungen vermittelt werden.

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Zu viel Freiwilligkeit?

Umstrittene Initiativen

Einladung zur Veranstaltung der Reihe „Hamburg! Gerechte Stadt“
am 26. 3. 2019, 17:30 Uhr, Haus der kirchlichen Dienste, Danziger Str. 64, Hamburg

 

Sandra Berkling, Foto: Julia Kneuse

Engagierte Bürger gründen private, ehrenamtliche Initiativen zur Unterstützung von Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Was bedeutet diese Entwicklung für die soziale Arbeit in der Hansestadt? Dazu Sandra Berkling, Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege:

Die Veranstaltung thematisiert neue Formen ehrenamtlicher Arbeit. Was tut sich da?

Wir werben für freiwilliges Engagement. Menschen, die ehrenamtlich tätig werden, stützen unser soziales System. In bestimmten Bereichen, wie in der Hilfe für Wohnungslose, entwickeln ehrenamtlich Tätige eigene Organisationsformen. Diese Initiativen stürzen sich mitten hinein ins Leben. Sie sind innovativ. Und sie sind ganz nah dran an wohnungslosen Menschen. Damit leisten sie wertvolle Arbeit.

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