Gefährdet: Projekt für Kinder im Frauenhaus Norderstedt

Starke Männer schlagen nicht

Till Majewski, Foto: Stefan Moes

„Wo ist der Hirtenstab?“ Drei Jungen suchen ein großformatiges Bild ab. Ein so genanntes Wimmelbild. „Wisst ihr, wie ein Hirtenstab aussieht?“ Die drei wissen es nicht. Till Majewski erklärt es ihnen. Unaufgeregt, sorgfältig, mit einfachen Sätzen, so dass es den Kindern vorkommt, als hätten sie etwas so Selbstverständliches immer gewusst. Und weiter geht´s. „Wer sieht die Eule?“

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Marion Laux von MAhL ZEIT über Spenden

Jede Spende will erkämpft sein

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„Kannst du mal abschmecken, da fehlt noch Würze,“ bittet Marion Laux ihre Kollegin nach der Sauce Bolognese zu sehen, während sie den Kochlöffel neben den großen Topf legt und sich schon dem Gast widmet. Wie sie das macht mit den Spendern? Na, genauso: sie nimmt sich Zeit, lässt alles stehen und liegen und ist für ihre Besucher da. “Wer hier spendet, kommt meist persönlich vorbei. Die Leute wollen wissen, wofür wir das Geld oder die Sachleistungen verwenden,“ erklärt die Leiterin der MAhL ZEIT in Hamburg Altona. „Und das sollen sie auch.“

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Ludger Fischer verlässt Diakonieverein Migration

Am 30. September 2019 um 18:00 Uhr verabschieden Propst Frie Bräsen und Diakoniepastorin Maren von der Heyde den Leiter des Diakonievereins Migration Ludger Fischer in einem Gottesdienst in der Christuskirche Pinneberg.

Integrieren als Lebensaufgabe

Ludger Fischer Foto: Michaela Kaiser

Wer einen Termin bei Ludger Fischer bekam, konnte sich glücklich schätzen. Der Leiter des Diakonievereins Migration e. V. nahm sich dann Zeit, hörte zu und gab Auskunft  – egal, was er sonst noch auf dem Zettel hatte. Der Fachmann in Migrationsfragen hat weit über die Diakonie hinaus Einfluss und genießt eine hohe Wertschätzung. Jetzt verlässt der 61-Jährige nach 19 prägenden Jahren die Einrichtung mit Sitz in Pinneberg. „Wir bedauern außerordentlich, dass wir auf die über Jahrzehnte gewachsene Expertise von Herrn Fischer im Bereich der Arbeit mit Geflüchteten und der Integration von Zugewanderten verzichten müssen,“ erklärt die Geschäftsführerin der Diakonie Hamburg-West/Südholstein Maren von der Heyde.

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