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Diakonisches Werk Hamburg-West/Südholstein

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Geflüchtetenhilfe

12. Februar 2026

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Neujahrsempfang bei fluchtpunkt

Zum traditionellen Neujahrsempfang von fluchtpunkt kamen Ende Januar zahlreiche Unterstützer*innen der Geflüchtetenarbeit zusammen. Bei Getränken, Häppchen und Musik war eines klar zu spüren: Der Zusammenhalt in schwierigen Zeiten ist stark.

Breite Solidarität

Die Gästeliste des Neujahrsempfang spiegelte die Vielfalt derjenigen wider, die sich täglich für geflüchtete Menschen einsetzen: Anwält*innen, Psychotherapeut*innen, Mitarbeitende aus Beratungsstellen, Jugendhilfe und Sozialen Diensten sowie viele Ehrenamtliche. Sie alle unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung – ein deutliches Zeichen für Solidarität und einen funktionierenden Rechtsstaat.

„Wir sind hier! Wir setzen uns für die Rechte Geflüchteter ein, jeden Tag aufs Neue. Wir sorgen dafür, dass ihre elementaren Rechte gewahrt werden — auf ein faires Verfahren, eine medizinische Behandlung, eine menschenwürdige Unterbringung.“ – so lautet der Anfang der Erklärung.

Ein herausforderndes Jahr steht bevor

Insa Graefe, Rechtsberaterin bei fluchtpunkt, und Anne Harms, Leiterin der Einrichtung, gaben einen Ausblick darauf, welche Aufgaben und Herausforderungen 2026 bring:

Afghanistan und Syrien: Viele Asylanträge von Menschen aus diesen Ländern werden derzeit abgelehnt. Bei Syrer*innen liegt die Ablehnungsquote zuletzt bei rund 95 Prozent. Zudem droht vielen, die bereits Schutz erhalten haben, ein Widerruf ihres Status. „Das wird ein großer Teil unserer Arbeit werden“, so Graefe.

Neues EU-Asylrecht (GEAS): Im Juni 2026 tritt das reformierte Gemeinsame Europäische Asylsystem in Kraft. Die elf neuen Gesetzgebungsakte bringen unter anderem Schnellverfahren an den EU-Außengrenzen und neue Dublin-Regeln. Für fluchtpunkt bedeutet das: Die gesamte Arbeitsweise muss angepasst werden, während parallel das alte Recht für laufende Verfahren weiter gilt. „Das Kernprojekt wird sein, selbst damit umzugehen und es für alle anderen zugänglich zu machen – durch Schulungen und Beratung“, erklärte Anne Harms.

Rückführungen nach Griechenland: Viele Klagen gegen Überstellungen nach Griechenland sind anhängig – auch das wird fluchtpunkt weiter beschäftigen.

Fluchtpunkt, die kirchliche Hilfsstelle für Geflüchtete, berät seit 1994 Schutzsuchende in Hamburg – mittlerweile fast 12.000 Menschen.

Das Team steht für das ein, was im Manifest des Abends steht: „Von uns hört man wenig, von anderen viel – von Abschiebungen, Bekämpfung und Zurückweisungen. Aber wir sind viele und wir machen weiter – jetzt erst recht. Als Demokrat*innen treten wir gemeinsam ein gegen Spaltung und Hetze, für Solidarität und einen funktionierenden Rechtsstaat. Denn in einer solchen Gesellschaft möchten wir leben — in der jeder Mensch, unabhängig von der Herkunft, gesehen und gehört wird, Schutz erhält, in der man sich hilft und unterstützt. Dafür treten wir weiter ein, entschieden und beharrlich!“

Foto: fluchtpunkt

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Markus Schneider
Diakoniepastor


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