Nach fast zwei Jahrzehnten im Amt: Abschied von Propst Drope

Als Propst war Thomas Drope über viele Jahre zuständig für das Diakonische Werk und den Bereich Bildung des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein. Am 28. März 2026 wurde er bei einem festlichen Gottesdienst in der Christuskirche in Pinneberg aus seinem Amt verabschiedet. Rund 300 Gäste kamen, um ihn zu würdigen und ihm für die kommende Zeit alles Gute zu wünschen, darunter waren auch Pinnebergs Bürgermeister Thomas Voerste und Bischöfin Kirsten Fehrs.
Er habe sich als Propst nie als Macher verstanden, sondern als Begleiter und Unterstützer, sagte Thomas Drope und dankte für die freundschaftlichen Bande, die ihn über die Jahre getragen hätten.
„Propst Drope hat die Arbeit des Diakonischen Werkes und des Bereichs Bildung maßgeblich mitgeprägt und sich mit viel Herzblut für unsere Mitarbeitenden eingesetzt“, sagt Andrea Makies, Kaufmännische Geschäftsführerin Diakonie und Bildung. „Für seine unermüdliche Unterstützung, seine Wertschätzung und die gute kollegiale Zusammenarbeit sind wir zutiefst dankbar.“
„Für Thomas Drope liegt der Zweck der Kirche in der Verkündigung von Gottes Evangelium in Wort und Tat in alle Welt, in der Weitergabe von Hoffnung und Zuversicht“, sagt Markus Schneider, Theologischer Geschäftsführer Diakonie und Bildung. „Diese Haltung bestimmte sein Wirken als Propst. Trotz der großen Verantwortung, die das Amt mit sich brachte, war Propst Drope für alle Mitarbeitenden immer ansprechbar, dabei aufrichtig interessiert und herzlich.“
Thomas Drope war zunächst von 2007 bis 2009 Propst des damaligen Kirchen-kreises Pinneberg. Mit der Fusion zum Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein im Jahr 2009 übernahm er dort das Propstamt und war verantwortlich für die zuletzt 22 Kirchengemeinden der Propstei Pinneberg sowie für die Bereiche Diakonie und Bildung. 2019 wurde er von der Kirchenkreissynode mit großer Mehrheit wieder-gewählt. Über den Kirchenkreis hinaus brachte er sich auf landeskirchlicher Ebene in der Nordkirche sowie beim Deutschen Evangelischen Kirchentag ein.
Wir danken Thomas Drope herzlich für sein Engagement und wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute und Gottes Segen.
Foto: Joseph Ruben Heicks
