Spendenparlament fördert Diakonie und Bildung mit rund 130.000 Euro

Von links: Birgit Harperig, Sarah Miottke, Gönül Weichert (Elternschule Altona), Christine Kruse
(Bürgerhaus Bornheide), Karen Schueler-Albrecht (Luthergarten)
Was für eine wunderbare Anerkennung unserer Arbeit!
Das Hamburger Spendenparlament hat die Förderung von vier unserer Projekte mit insgesamt 127.785 Euro beschlossen:
22.790 Euro für das Bürgerhaus Bornheide
„Mit dem Geld werden wir hauptamtliche Stunden für Schreibdienst und Verweisberatung im Bürgerhaus Bornheide finanzieren“, sagt Christine Kruse, Leitung des Bürgerhauses Bornheide. „Die Menschen erhalten kostenlos Hilfe beim Verstehen und Schreiben von Behördenpost, Ausfüllen von Formularen und Mailen von Dokumenten. Die Kollegen und verweisen Besucher*innen zudem an die passenden Adressen im Stadtteil.“
8.495 Euro für den Luthergarten
„Mit Hilfe der Spende können wir unsere Garten-Werkstatt sanieren und mit neuem Werkzeug ausstatten“, so Luthergarten-Leiterin Karen Schueler-Albrecht. „Für unser Ehrenamtlichen-Team, zu dem auch Tischler*innen gehören, ist das wie Weihnachten.“
26.500 Euro für die Elternschule Altona
„Dank der Spende können wir unsere Kursräume mit maßgeschneiderten Wandschränken ausstatten, um Ordnung in die Räume und das Material zu bringen“, berichtet Birgit Harpering, Leitung der Elternschule Altona. „Das ist kein Luxusprojekt, sondern es geht um die Sicherheit der Kinder, denn die Schränke müssen genau passen und fest verschraubt werden, damit die Kinder sich nicht verletzen können.“
70.000 Euro für die Flüchtlingsbeauftragte des Kirchenkreises
„Wir sind überzeugt: Menschenrechte gelten für alle – unabhängig vom Aufenthaltsstatus“, sagt Magdalena Zimmermann, Flüchtlingsbeauftragte des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein. „Dank der erhaltenen Spenden können wir mit Beratungen und Workshops Menschen ohne Papiere und gültigen Aufenthaltstitel erreichen, die oft von Unterstützungsangeboten ausgeschlossen bleiben.“
Das Hamburger Spendenparlament wurde 1996 auf Initiative des damaligen Landespastors und Leiters der Diakonie Hamburg, Dr. Stephan Reimers, gegründet, mit der Idee, dass Bürger*innen selbst entscheiden sollten, welche sozialen Projekte in ihrer Stadt gefördert werden.
Jede gemeinnützige Institution kann für lokale Projekte Fördermittel beantragen. Das Spendenparlament ist unabhängig und weder politisch noch weltanschaulich oder konfessionell gebunden.
In diesem Jahr feiert das Spendenparlament sein 30-jähriges Bestehen und beschloss in seiner Sitzung am 19. März 2026 die Förderung von 23 sozialen Projekten mit einem Gesamtvolumen von über 1,17 Millionen Euro.
Wir gratulieren dem Spendenparlament herzlich zum 30-jährigen Jubiläum und sagen Danke für die großzügige Unterstützung.
