Diakonie und Stadt Norderstedt: gemeinsames Konzept für Obdachlose

Gesichert: Post- und Essensausgabe und Notunterkunft

Norderstedt. Die Versorgung obdachloser Menschen in Norderstedt ist auch in diesen Tagen der Corona-Krise gewährleistet – dies vor allem auch dank der Arbeit der Tagesaufenthaltsstätte (TAS). Die TAS ist zwar derzeit für Gäste als Tagesaufenthalt geschlossen.

Sie können hier nicht mehr Zeitung lesen, klönen, Spiele spielen, ihre Wäsche waschen oder duschen. Die Postausgabe findet jedoch weiterhin statt und eine Essensausgabe durch das Fenster ist möglich. So ist eine stabile Versorgung Obdachloser mit Nahrungsmitteln über die TAS sichergestellt.

Städtisches Gebäude als Unterkunft

Beratungen finden nur telefonisch nach Vereinbarung oder per E-Mail statt, nur in besonderen Ausnahmefällen ist eine Beratung vor Ort möglich. Die TAS ist während der gewohnten Öffnungszeiten telefonisch erreichbar. Träger der TAS Norderstedt ist das Diakonische Werk Hamburg-West/Südholstein. Annähernd 990 Gäste suchten im Jahr 2019 die TAS auf.

Zusammen mit der TAS hat die Stadt Norderstedt möglich gemacht, das Winternotprogramm neu aufleben zu lassen, auch wegen der Corona-Gefahr. Statt in Containern, dürfen die obdachlosen Menschen derzeit ein städtisches Gebäude bewohnen und haben dadurch zeitlich unbeschränkten Zugang zu sanitären Anlagen.

TAS und Stadt Norderstedt arbeiten an einem Konzept, um die Versorgung weiter auszubauen.

Wer für Obdachlose spenden möchte, kann sich unter der Rufnummer 040/ 523 20 70 an die Fachleute des Diakonischen Werkes wenden.

Viele Informationen zum Thema „Corona-Virus“ finden die Bürgerinnen und Bürger unter www.norderstedt.de im Internet und auf der Facebookseite der Stadt Norderstedt.

Cornelia Strauß, CS(at)cornelia-strauss.de Tel. 040 – 53 32 75 30

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