Suchtberatung Pinneberg: zurück in die Normalität

Lockerungen ermöglichen wieder Einzelgespräche mit Kindern

Die Suchtberatung Pinneberg darf seit dem 5. Mai in ihren Räumlichkeiten wieder einzelne Kinder mit ihren Eltern aus dem bestehenden Angebot der Farbenfroh-Kindergruppe im Kreis Pinneberg persönlich begrüßen. Hierzu hat der Kreis Pinneberg im Zuge leichter Lockerungen des Kontaktverbots wegen der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus unter Einhaltung  der Abstands- und Hygienevorschriften die Genehmigung erteilt.

Die Kinder erhalten damit die Möglichkeit, ihre Sorgen und Ängste los zu werden, die sich in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie möglicherweise aufgebaut haben. Das Gruppenangebot muss derzeit jedoch weiterhin pausieren.

Eine telefonische Beratung Jugendlicher und Erwachsener und ihrer Angehörigen ist weiterhin zu den Öffnungszeiten der Suchtberatung Pinneberg möglich. „Insgesamt sind die Anfragen neuer Klienten in den letzten Wochen sehr zurückgegangen“ sagt Leiterin Maria Schildknecht. „Die Kliniken weisen Menschen, die wegen einer Krisenintervention oder Entgiftung anfragen, meist ab. Deshalb besteht bei vielen Betroffenen oft eine große Unsicherheit, ob sich derzeit überhaupt jemand ihrer Sorgen und Nöte annimmt“, betont Maria Schildknecht. „Wir von der Suchtberatungsstelle Pinneberg sind jedoch auch weiterhin für die Klienten da – nur in anderer Form als sonst.“ Da die Mitarbeiter*innen tagsüber viele telefonische Beratungsgespräche mit bereits vorhandenen Klienten führen, erreichen Anrufer zunächst meist nur den Anrufbeantworter. „Wir bitten alle Anrufer, dort eine Nachricht mit der Angabe einer Telefonnummer zu hinterlassen, unter der wir sie gut erreichen können. Wir melden uns zeitnah zurück.“

Zurzeit können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen der Infektionsgefahr sowohl der Klienten als auch der Mitarbeiter keine persönlichen Gespräche führen. Gruppenangebote und offene Sprechstunde pausieren deshalb. Doch sie stehen für telefonische Beratung oder per E-Mail zur Verfügung.
Träger der Suchtberatung Pinneberg ist das Diakonische Werk Hamburg-West/Südholstein.

Beratungen sind möglich von Montag bis Donnerstag 9.30 Uhr – 18.00 Uhr und freitags von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr – per Telefon: 04101 – 84 50 44 0 oder
via Email: suchtberatung.pinneberg@diakonie-hhsh.de

Kontakt für die Presse:
Maria Schildknecht, Einrichtungsleitung
maria.schildknecht@diakonie-hhsh.de

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