Seelische Verletzungen wirken weiter
Traumapädagogin Anais Herrmann im Bürgerhaus Bornheide

(CS) 1980 stellten Forscher infolge des Vietnamkriegs erstmals die Diagnose: Zu viel Gewalt verursacht psychische Störungen. Wenn Gewalt als lebensbedrohlich wahrgenommen wird, können posttraumatische Störungen und lang anhaltende seelische Verletzungen entstehen. Zwischen 20 bis 50 Prozent aktuell geflüchteter Menschen aus Kriegsgebieten in Hamburg sind durch Kriegserlebnisse traumatisiert. Wie können Haupt- und ehrenamtliche Begleiter in der Betreuung von traumatisierten Geflüchteten angemessen umgehen? Wie können sie ihrerseits ausreichende Unterstützung in ihrer Arbeit erhalten?



Diskussion mit Gabriele Winker, Arbeitswissenschaftlerin an der TU Harburg