Vom Wert des Vertrauens
Programmatische Überlegungen von Diakoniepastorin Maren von der Heyde
Als Moses den Auszug seines Volkes aus Ägypten organisierte, traf er jede Entscheidung selbst. „Du machst dich selber und die Leute müde“ sagte sein Schwiegervater: „Suche Leute aus, die Verantwortung übernehmen, erkläre ihnen Gottes Ordnungen und Weisungen und mache sie zu Schiedsrichtern für 1000, 100, 50 oder 10 Menschen. Nur das wichtigste bringst du selbst vor Gott.“
Beten im Bürgerhaus
Als Muslime aus dem Osdorfer Born darum baten, in einem Raum des Bürgerhauses Bornheide das Freitagsgebet abhalten zu dürfen, zögerte Diakoniepastorin Maren von der Heyde nicht lange. „Mit ist der Gedanke unmöglich, Menschen das Gebet zu verwehren“, erklärt die Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein. Sie stellte zwei Bedingungen. Es muss auf Deutsch gepredigt werden und der Gebetsraum muss offen bleiben – auch für Frauen. Das war für die Organisatoren des Gebets keine Frage.
Schritte in die inklusive Gesellschaft
Professor Liane Simon über Erfahrungen in Frühförderungen, Kitas und Schulen
Stadtteildiakonie in Sülldorf/Iserbrook
Brückenschlag in die Gemeinde

(sm) „Diakonisches Handeln schreiben wir in unserer Gemeinde groß,“ sagt Pastorin Susanne Peters. Die Not vieler Menschen in Sülldorf/Iserbrook mache das notwendig. Im Hamburger Westen ist sie hinter den oft schönen Fassaden nicht so offensichtlich wie anderswo in der Stadt. „Wir müssen helfen, müssen den Bedürftigen unser Ohr leihen. Aber mir ist auch wichtig, dass wir uns politisch engagieren und unsere Stimme erheben.“
Diakonische Experten ergreifen das Wort




