Neues Projekt: Frauen_Wohnen in Elmshorn

Wohnungen für Schutz suchende Frauen

Von links: Tatjana Basedow, Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung, Kiel, Martina Lischack, Diakonie Rantzau-Münsterdorf, Propst Dr. Thomas Bergemann, Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf, Christine Angele, Leiterin der Regionalen Servicestelle Elmshorn, Andrea Makies, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Hamburg-West/Südholstein, Ursel Hoppe, Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung, Kiel, Anja Valentin, Soziale Wohnraumhilfe Pinneberg, Propst Frie Bräsen, Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein. – Foto: Cornelia Strauß

„Wenn wir viele Wohnungen finden, in denen Frauen, die Schutz suchen, mit ihren Kindern gut untergebracht sind und ein Heimatgefühl entwickeln können, haben wir unser Ziel erreicht.“ So Ursel Hoppe vom Kieler Landesministerium für Gleichstellung zur Eröffnung der dritten regionalen Servicestelle des neuen Projektes „Frauen_Wohnen“ des Landes Schleswig-Holstein.

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Obdachlosentagesstätte MAhL ZEIT: Gefeierte Mitarbeiter

Ehrungen für Engagement und Treue

FOTO: C. Strauß

Obdachlose als Menschen mit Potential zu würdigen: Dieses Konzept  funktioniert in der Obdachlosentagesstätte MAhL ZEIT in Hamburg Altona. Hier arbeiten die Gäste mit. So werden aus Bittstellern Verantwortungsträger. Dieses Konzept hat Marion Sachs entwickelt. Seit 22 Jahren gestaltet die gelernte Einzelhandelskauffrau mit Ehrenamtlichen und Gästen das wohnliche Tageszuhause für bis zu 200 Menschen pro Tag – mit Frühstück, Mittagessen, Postadressen, Duschen, Kleiderkammer. Als Dank für ihre Verdienste am Nächsten übereichte Propst Frie Bräsen am 20. April in der Leitungskonferenz des Diakonischen Werkes Hamburg-West/Südholstein der Leiterin von MAhL ZEIT das Goldene Kronenkreuz der Diakonie. Zur Würde der Menschen gehöre auch, einen Ort zu wissen, wo sie hingehören, sagte Propst Bräsen. Marion Sachs setze dies in bewundernswerter Weise um.

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Wohnen und Arbeit in Norderstedt vor dem Aus?

Diakonie will Obdachlosenprojekt retten

Wie fast überall fehlt auch in Norderstedt bezahlbarer Wohnraum. Der Umgang mit Mietern werde rauer, berichtet Bernd Schmidt-Stamer, Leiter des Projekts „Wohnen und Arbeit“. Die Notunterkunft am Langenharmer Weg ist voll. „Es kommen nicht mehr nur die Männer ab vierzig, sondern vermehrt Frauen und junge Leute von Anfang zwanzig.“ Schon wer zweimal seine Miete nicht zahle, werde aus der Wohnung geklagt. Meist seien aber gescheiterte Beziehungen der Grund für den Wohnungsverlust. Wer ausziehen müsse, hätte kaum Chancen, etwas Neues zu finden. „Die Lage ist fast hoffnungslos, wenn jemand verschuldet ist, womöglich suchtkrank oder an einer psychischen Erkrankung leidend.“ Dann wirke der Teufelskreis „keine Arbeit, keine Wohnung, keine Arbeit“. Weiterlesen